wir schauen nun auf ein Jahr zurück, in dem die Pandemie unser Leben und auch die Aktivitäten unseres Vereins nicht mehr so stark beeinträchtigt hat wie in den vergangenen zwei Jahren. Alle Präsenztreffen konnten wieder stattfinden.
Allerdings haben wir die Gruppe in Leeheim nicht wieder aktiviert. Hauptgrund war der Tod der Gruppenleiterin Hildegard Schäfer, deren viel zu frühes Ableben wir sehr bedauern. Auch unser Gruppenleiter und Berater Walter Bartl ist plötzlich verstorben. Dieser herbe Verlust konnte durch Übernahme seiner Aufgaben in Ober-Ramstadt und Reinheim durch andere Aktive ausgeglichen werden.
Unsere Beratungstätigkeit konnten wir wieder voll aufnehmen. Die Beratungstermine in Darmstadt, mit zwei Beratern parallel, sind fast jeden Mittwoch ausgebucht.
Wir haben wieder an Projektwochen von Schulen teilgenommen, was wir auf Grund der guten Mitarbeit der Schüler sehr gerne tun.
Unsere ganztägige Fortbildung und das beliebte Sommerfest in Griesheim konnten wir durchführen
All unseren Freunden, Förderern und Mitgliedern möchte ich im Namen der ASS herzlich danken für die vielfältige Unterstützung, die Sie dem Verein im zu Ende gehenden Jahr gewährt haben.
Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr!
Hajo von Uffel, 1. Vorsitzender
im Dezember 2022

Hajo von Uffel (links im Bild), erläuterte den Grund für das Thema des Tages: Immer mehr muss sich die Suchtkrankenhilfe auch mit anderen Drogen als Alkohol beschäftigen. In weiser Voraussicht haben die Gründer den Verein vor 35 Jahren „Alkohol- und Suchtselbsthilfe“ genannt, denn: Der reine Alkoholiker ist mittlerweile fast eine Seltenheit. Daher sollte dieser Begegnungstag einmal über andere Drogen informieren.
Vergleich zum Alkohol. Laut einem Weltdrogenbericht der UN von 2018 sind Cannabis, Heroin und Kokain auf dem Vormarsch, wobei weltweit keine Droge so häufig konsumiert wird wie Cannabis. So haben im Jahr 2016 rund 192 Millionen Männer und Frauen Cannabis konsumiert, das sind 16% mehr als im Jahr zuvor. In Deutschland war in diesem Zeitraum ein starker Anstieg des Konsums bei 45-64jährigen zu verzeichnen. Im Jahr 2016 gab es 25 Millionen oder rund zehn Prozent mehr Erstkonsumenten.